Conbeiträge

Wer dabei war, darf gerne erzählen wie es war. Nicht nur in diesem Jahr, auch in den Jahrzehnten (jawohl, so lange gibt es uns schon) davor.

Einfach eine Email an funacontng@gmail.com schicken. Fotos sind auch immer willkommen.

Zusätzlich zeigen wir euch hier unsere besten Sprüche. Hört ihr etwas, was euch gefällt, dann tragt es hier gerne ein. Ein Lachen für alle bitte!

Die unendliche FunACon Geschichte:

Vorwort: Diese Geschichte wurde von allen Teilnehmern der FunACon 2025 geschrieben. Jeder konnte sich nacheinander in dieser Geschichte verewigen und einen Teil zur Spannung beitragen. Viel spaß!

„Name“, trat aus der Dusche. Wieder gab es kein warmes Wasser. Aber so war „Name“ nach der schlaflosen Nacht wenigstens wach. Sie/Er trat auf den Balkon und blickte hinunter. Es würde ein ganz normaler, unspektakulärer Tag werden, irrte sich „Name“.

Er irrte sich gewaltig. Und da irren männlich ist, war das nun geklärt. An seinen Namen konnte er sich aber immer noch nicht erinnern. 90 %iger Alkohol und Red Bull waren doch eine üble Idee.

Was zu beweisen war, als er sich schwunghaft über die Toilette beugte. Sein Anblick im Spiegel half auch nicht. Er bezweifelte, dass sein Name Kermit war. Auch wenn er farblich sehr an ihn erinnerte. Ein Buchstabe fiel ihm ein. Irgendwas mit „S“.

Aber das ist erst mal egal. Zunächst sollte man sich ankleiden. Er stellte fest, dass er sehr ordentlich sein musste. Im Schlafzimmer lagen keine Kleidungsstücke herum, dafür waren im Schrank viele Hemden und Anzüge. In einer Schale lag ein Schlüsselbund und eine Uhr. Während er sich anzog, sah er in der Sakotasche etwas blinken. Ein silberner glänzender Apparat mit Lautsprecherausgang und einer Taste. Er zuckte die Schultern und drückte. „Hier Mr. S“ meldete er sich mit einer künstlich beschwichtigter Stimme. „Mr. S?“ dann kam eine Frauenstimme. „Was ist denn mit dir los?“

Wenn er wüsste, was in der Nacht von Freitag auf Sonntag geschehen ist! Nach sorgfältigem Abtasten der Innentaschen fand er eine Quittung. Doch diese Lokalität kannte er nicht. „Ok“, denkt er sich, jetzt erst mal einen Kaffee trinken und in dieser Zeit herausfinden, wo diese Lokalität ist.

„Also?“ drängte es aus dem Apparat. Er konnte doch nicht zugeben, dass ihm jegliche Erinnerungen fehlten. Andererseits… vielleicht ließ sich dem Gegenüber sein Name entlocken. „Mann“, antwortete er also. „Erst noch Kaffee trinken, bin noch nicht ganz wach“, entklang er. „Ach krrrr“, erklang der Lautsprecher, dann war die Verbindung unterbrochen.

Gegenüber dem Telefon erblickte er ein elektrisches Gerät. War das vielleicht die heilbringende Kaffeemaschine? „Ich wage es“, dachte er sich, stellte eine Tasse davor und drückte eine x-beliebige Taste. Ohrenbetäubender Lärm ertönte aus dem Gerät, eine Öffnung tat sich auf und

Nichts. „Man“, dachte er sich, „warum kommt nichts?“ Immer noch müde und verwirrt suchte er nach Filtern, doch es waren keine zu finden. Verärgert fragte er sich: „Wo zum Teufel kriege ich jetzt Filter her?“ Er suchte und suchte und fand heraus: Im Supermarkt gibt es Filter. Er ging aus der Tür. Aber ist das nicht …

Oma Else aus dem Nebenhaus, die ihm da frenetisch zuwinkt. Doch warum kann er sich ihren Namen erinnern, aber nicht an seinen eigenen? „Hallo“, winkt er ungelenk in Richtung der netten älteren Dame. Die lächelt nicht zurück. „Walter! Was hast du letzte Nacht veranstaltet? Sieh dir die Sauerei hier an!“

In seinem Kopf machte es Klick. „Walter!?“ War das jetzt der Vor- oder Nachname? Er zuckte mit den Schultern und schaute sich den Vorgarten an. Überall lagen verstreut kleine Handpuppen, und im Gebüsch lag eine bewegungslose Gestalt. Er schaute Oma Else an und stotterte …

„Ah, meine Puppen!“ Den Tränen nahe sammelte er eine nach der anderen ein. Bei dem Gebüsch und der darin liegenden Gestalt angekommen, bemerkte Walter den verwirrten und besorgten Blick von Oma Else. Walter trat respektvoll an ihr vorbei und erwähnte beiläufig: „Keine Ahnung, wer der Geringverdiener da im Busch ist, aber der fand alleine her und findet alleine wieder weg.“ Schnellen Schrittes, mit den Puppen im Arm, verschwand Walter wieder in seiner Bleibe und dachte: „Diese Puppen … sind alles, was ich brauche.“

Sorgfältig legte er die Puppen auf einen Schrank, der so aussah, als würden sie dorthin gehören. Sein Blick schweifte durch die Wohnung und blieb an der Quittung kleben. Er hatte sie wohl auf den Tisch gelegt und vergessen. Er klappte den danebenliegenden Laptop auf. Wenn er schon zum Supermarkt musste, dann konnte er noch einen Abstecher machen. Ein Blick verriet ihm, dass der Club „Puppet Dungeon“ hieß. Er öffnete den Browser und tippte.

„Puppet Dungeon … verdammt, in welcher Stadt bin ich eigentlich?“ – „Egal“, denkt er sich und drückt Enter. Die Ergebnisliste ist nur verstörend: „Puppet Dungeon – der Dominakeller für alle, die alle Möglichkeiten haben wollen.“ – „Okay“, sagte er sich, „wenn man es mag!“Jetzt sah er erst die Tasche neben dem Sofa. Darin ist ein Kostüm von Kermit mit Lack und Nieten. „Verdammt, was habe ich denn gemacht? Will ich da wirklich noch mal hin?“ Neugier und Verwirrung führten einen Fight um das weitere Vorgehen aus.

Plötzlich wachte ich auf. War alles ein Alptraum? War ich Bobby Eding und stand ich unter der Dusche? Nein! Es war alles real. Also stellte ich mich unter die Dusche und hoffte, alles wäre nur ein Traum gewesen. Ich wollte Bobby Eding sehen, ich musste Bobby Eding sein!

Ich sah mich weiter um. Da fiel mein Blick auf einen einsamen Kittel. Aus der Brusttasche ragte ein Kugelschreiber. In der Seitentasche schaute das Ende eines Stethoskops heraus. Ich zog den Kittel vom Haken. Er passte genau. Vom Kittel fiel mein Blick auf ein Namensschild. Darauf stand: „Walter Muppet – Puppendoktor“.

Ein schriller Ton ließ mich zusammenzucken, dem ein heftiges Klopfen an der Tür folgte. Ich öffnete die Tür und schaute entgeistert auf die rosarote Nase. Bei den langen Ohren stoppte mein Blick. „Hi“, sagte der rosarote Hase. „Kannst du mir mal meinen Rücken wieder zusammennähen? Irgendeiner hat mir das weiße Pulver hinten herausgeschnitten.“

Mit einem lauten Getöse landete die USS Swinetrek im Garten. Captain Hogthrob, First Mate Piggy und Dr. Strengepork verließen verwundert das Raumschiff und fragten sich, wo sie gelandet waren und wie sie hierhergekommen waren. Kopfschüttelnd kamen sie auf mich zu und fragten: „Oink, oink, oink?“

In meinen Ohren klang alles wie „trili, trilo, flöt flöt!“ Aber – Schweine? Och, ich bin doch Veganer! Sollte ich ihnen einen Platz zum Schlafen anbieten oder etwas zum Essen? Was essen denn Schweine so? Und warum waren sie hier? „Hallo, wie geht’s?“, fragte ich, und sie schauten mich sehr verwundert an. Ich sah an mir herunter … warum lag hier Stroh?

„Mh …“ Waren das vielleicht die Schweine, oder könnte es auch einer der Puppen sein, die ich reparieren wollte, aber nicht konnte? Sollte ich etwas dagegen tun? Ja, am besten!

Aber was? Hier stand ein menschengroßer Hase in meinem Flur, aus dessen Rücken weiße Kügelchen rannen, wie Blut aus einer Wunde. Und in meinem Garten blinkte und leuchtete ein Raumschiff aus einer Schweinegalaxie! Ich selbst bin ein Puppendoktor! Das kann sich doch keiner ausdenken … mein Kopf schwirrte! Okay … Schritt für Schritt … also bat ich den Hasen herein und bot ihm einen Schemel an, auf dem er es sich schimpfend setzte. „So eine Frechheit … kein Respekt … so ein Glück, dass es dich gibt! Und die Schweine in meinem Garten?“ Die waren mittlerweile auch in meinem Wohnzimmer – ich hatte die Terrassentür offen gelassen. Vielleicht wussten die drei, wie dem Hasen zu helfen war?

Wo war noch mal der Universalübersetzer? Er glaubte, ihn in der obersten Schublade in seinem Arbeitszimmer zu finden. Da! Gefunden! Und sogar noch mit Akkuleistung. Er schaltete den Übersetzer an. „Ihr drei setzt euch in die Ecke, haltet den Mund, und ich verarzte erst mal den Hasen!“

Nach kurzer Suche fand ich in einer Schublade Nadel, Faden und Sicherheitsnadeln. Ohne nachzudenken fragte ich über die Schulter: „Nähen oder Klammern?“ Der Hase sah mich entgeistert an. Ich kicherte. Es klingelte schon wieder an der Tür. „Hallo“, sagte das Känguru. „Ich wollte gleich Eierkuchen machen und habe keine Eier mehr. Kannst du mir welche leihen?“ Es trat in die Wohnung, ohne eine Antwort abzuwarten.

Ich guckte verwirrt und sagte: „Warum fragst du mich und kommst dann einfach rein?“ Und was waren noch mal Eierkuchen? Egal, das Känguru ging in die Küche und ich hinterher. Das Känguru suchte alles ab, als wäre es seine Wohnung. Es schnappte sich die Eier, und bevor ich etwas sagen konnte, ging es. Ich war sehr verwirrt, und dann merkte ich: Seit wann können Kängurus reden? Ich wachte auf, und dann klingelte es an der Tür. Ich machte verwirrt die Tür auf und war entsetzt.

Nach all dem Hin und Her, den Dingen, die ich nicht mehr zwischen Realität und Wahn zu unterscheiden vermag, stand ein Mann vor mir. Postbote, schon fast zu normal. „Paket“, sagte er trocken, legte es ab, ohne mich eines Blickes zu würdigen, und glitt davon. Moment, er glitt?! Zu geistig verwirrt, um mich über den schlangenähnlichen Körper zu wundern, nahm ich mein Paket unbestimmten Inhalts und setzte mich auf einen Stuhl. Auch weiterhin war ich mir nicht sicher, was Realität war und was ein böser Traum. Was wollte ich als Nächstes tun? Hatte ich vor dem Paket noch eine weitere Mission? Ich atmete tief ein und beschloss …

Das Paket erstmal in einer Ecke stehen zu lassen. Ich musste erst mal meine Gedanken ordnen und immer noch brauchte ich einen verdammten Kaffee. Also beschloss ich, mich dazu, meine Schuhe und einen Mantel anzuziehen, mein Portemonnaie zu schnappen und das nächste Café zu besuchen. Im Café angekommen, starrte ich ungläubig den Verkäufer an der …

Der Verkäufer begrüßte mich höflich und fragte, was mein Wunsch wäre. Ich erwiderte: „Erstmal eine große Tasse Kaffee.“ Ich setzte mich an einen kleinen runden Tisch und hoffte, den Kaffee schnell zu erhalten. Mein Schädel brummte, der Kaffee kam, ich schlürfte hastig: „Oh Mist!“ – zu heiß, aber gut. Nach der halben Tasse – „oh Wunder“ – kamen Erinnerungsbruchstücke. Ich bestellte gleich doch noch einen großen Kaffee, schloss die Augen und erinnerte mich an einige Momente vom Vortag, was passiert war.

Aber warum brummt mein Schädel? Warum die Erinnerungslücken? Ich glaube, das letzte Bier gestern Abend war schlecht. Hätte ich doch nur noch ein weiteres Bier …

Getrunken, dann wären die Erinnerungslücken entweder nicht da oder ich wüsste gar nichts mehr. Aber egal, nur ein Tag – nenne es Glück, und irgendwie geht das Leben immer weiter! Mal sehen, was ich heute Abend so mache (oder trinke?). Und morgen ist ja auch wieder ein hoffentlich besserer Tag …

Nach der siebzehnten Tasse Kaffee fiel mir auf, dass keine dieser Erinnerungen auch nur den geringsten Sinn ergab. Das Ganze basierte offensichtlich auf Traumlogik, was also bedeutete, dass es ein Traum war. Die Unaussprechbare und Max brauchten sich also keine Sorgen zu machen, dass Marc-Uwe Kling sie wegen Plagiats verklagen könnte. Gut für sie. Aber wie sollte ich wieder aufwachen?

Nach dem ganzen Kaffee schrie meine Blase Alarm. Also erst mal ins Untergeschoss des Cafés und etwas wegbringen. Verdammt, irgendwie kam mir der dunkle Gang bekannt vor, und Bilder von huschenden Schatten tauchten in meinem Kopf auf. Die Hintertür stand offen, es klapperte in einer Mülltonne, und etwas Grünes, Peltziges kam mir in den Sinn. Nein, nichts riskieren, besser bezahlen und nach Hause gehen.

Zuhause angekommen, ging ich duschen und aß etwas. Währenddessen überlegte ich über den dunklen Gang nach. Ich dachte, ich dachte, ich dachte und dachte … doch mir fiel nichts ein. Ich ging schlafen und habe über den Gang geträumt und über ein Einhorn.

Dann tauchten der rosa Hase und die Schweine aus dem Weltall wieder auf. Nichts ergibt Sinn, und meinen Namen weiß ich immer noch nicht wirklich. Was habe ich vorgestern Abend gemacht? Keine echten Antworten seit heute Morgen.

Ich weiß nur eines: Dieser Scheiß-Alkohol … ich werde definitiv zu alt für diesen Scheiß, und der Schädel dröhnt mir immer noch. Warum waren das alles Puppen? Ach klar, das waren doch diese verrückten Typen auf der Freusburg, die sich wie bekloppt über Puppen unterhalten haben.



Hanas Conbeitrag (2019)

Der Tag begann heiß! Auf geht‘s, wir fahren los zur FunAcon. Die Freude ist groß und im Auto wird gesungen.
13 Uhr Ankunft. Ein paar wenige sind schon da, lachen und Quatsch machen wie immer steht auf der Tagesordnung bis sich alle versammelt haben.
18 Uhr Abendessen! Passend zu diesem Zeitpunkt sind dann auch alle eingetroffen, juhu~! Danach ab in die Zimmer um das Gepäck ab zu laden. Ich stehe vor einer Wendeltreppe: „Und die muss ich jetzt ganz hoch? Jeden Tag?“ Na gut, lässt sich  nicht ändern. Die Reise beginnt.
19.30 Uhr Opening. Franklin quatscht uns zu. 😉 Danach wird erstmal umgeräumt, wir brauchen schließlich Platz um uns kreativ zu entfalten. Der Abend geht ruhig zu ende und es wird viel geredet und sich ausgetauscht. Wir haben uns alle zu lange nicht gesehen.

Zweiter Tag aufstehen. Frühstücken und dann den Plan für den Tag checken. Ganz wichtig! Für die Ralley eintragen. Nach dem Frühstück ging es weiter, während ich mich über die Con-Books her machte, (ja es gab wieder richtige Con-Books! ♥️) wurde draußen fleißig an LARP-Schwertern geschnitzt.
Mittagessen! Nun wurde es Zeit sich umzuziehen für das Gruppenbild, als ich nach unten kam fühlte ich mich irgendwie umzingelt von Gefühlen, wie das nur kam? Gruppenbild erledigt! Weiter ging es zur Ralley. Ich hatte ein super super Team, „die Wullewaps“. Die Ralley ging los! Oh Mann, das Nameshifter hat sich Mal wieder selbst übertroffen, neben dem absoluten Einfallsreichtum der Spiele, hat sich das Motto einfach super durchgezogen. Nun ja, wie jedes Jahr kam man zwischendrin auf den Gedanken, Prinzessin Pfirsich einfach nicht zu retten, da doch einfach der besondere Schwierigkeitsgrad einen zur Weißglut bringt. Aber wir haben es geschafft, und gewonnen! Jubel!
Ab zum Abendessen! Danach ging es darum die neuen LARP-Schwerter auszutesten. Was für ein Chaos. 😂 Und dann ging es auch schon weiter zum Toons! Tradition ist Tradition. Aber wir waren doch dieses Mal sehr nett. Wir haben geputzt. 😳 Nun ja, wir waren erfolgreich und haben es geschafft! Auch wenn es anderst war als erwartet. 😅

Dritter Tag, Frühstück!
Auf ging es zur Probe! Wir wollten noch ein paar Sketche aufführen! Viel gelacht und Spaß wie immer.
Mittagessen! Auf zum Sketch aufführen. Die Aufführung war ein voller Erfolg! Und schon ging es weiter mit unserer Siegerehrung des Fancy-Dresswettbewerb. Ich hab den 2. Platz, yay!
Leider ging es für manche jetzt schon nach Hause und die erste traurige Verabschiedung begann. 😭
Abendessen!
Nun ging es daran in 5 Minuten ein Dungen zu erlegen. Mein Herz rast immernoch! Und um so später der Abend, so Bekloppte die Leute, sagt man. Es ging weiter mit „Wer bin ich?“ Hoch amüsant und mit viel lachen verbunden.
Schlafen gehen!

Vierter Tag Frühstück!
Nun ging es darum die Zimmer zu verlassen und uns im Aufenthaltsraum zu treffen. Es wurde brav aufgeräumt, aber erst nachdem erneut ein 5 Minuten Dungon geschlagen wurde! Das macht wach. Doch dann mussten wir los. Die Trauer war groß. Alle ins Auto rein und nochmal umdrehen. „Auf Wiedersehen Freusburg und bis nächstes Jahr, ich freue mich schon sehr.“ 🥺🥰
Hana

Der Countdown läuft (2019)

Noch zwei Wochen, dann endet der Anmeldeschluss für die diesjährige FunACon. Und ich bin aufgeregt.

Aufgeregt deshalb, weil sich einige Namen auf der Teilnehmerliste finden, die ich lange nicht gesehen oder mit denen ich in diesem Jahr fast schon nicht mehr gerechnet hatte – schließlich haben wir alle auch ein Leben außerhalb der Nerd- und Geek-Spähre.

Aufgeregt, weil das Programm viel Spaß und neue Erfahrungen verspricht und ich Dinge tun kann, die ich entweder schon immer mal ausprobieren wollte oder die ich ewig nicht mehr getan habe.

Ich freue mich unbändig darauf, mein eigenes Schwert aus einer Poolnudel zu bauen (Danke, Franklin!). Das Schwert wird hoffentlich super zu meinem Kostüm (Psssst, noch streng geheim.) passen, und wenn ich dann am Ende auch noch gelernt habe, wie ich jemand anderem damit möglichst elegant auf die Glocke haue (Nochmal danke, Franklin.), dann bin ich rundum glücklich.

Ich freue mich auf Dungeons and Dragons (Franklin, schon wieder.), das ich ewig nicht mehr gespielt habe und bei dem diesmal meine Kinder mit von der Partie sein werden. Meine Kinder! Wie genial ist das denn, bitte schön?!

Ich freue mich auf SF- und Fantasy- Montagsmaler, Trivia-Runden und mehr oder weniger freiwillige Scharade-Einlagen.

Ich freue mich aufs Filken (Diesmal nicht dank, aber sicher mit Franklin.), laut und leidenschaftlich, mit viel Herz und Seele, nicht immer zwingend mit den richtigen Tönen, aber immer im richtigen Ton. Many Hearts, One Voice.

Und ich freue mich auf die Möglichkeit, vielleicht doch endlich mal wieder ein Theaterstück aufführen zu können. Mein Kopf ist voller Ideen. 😉

Noch zwei Wochen bis zum Anmeldeschluss! Yippie!

Noch fast 4 Monate bis zur FunACon. *jammer*

FIGHTING THE CON BLUES (2018)

Schon wieder ist ein FunACon TNG vorüber. Und was für eine monster(munster)mäßige Con das war. Zwar klein von der Teilnehmerzahl, aber groß vom Spaßfaktor.

Es fing schon mit einem monstermäßigen Stau für uns an. Keine 2 km von der Position, an der wir schließlich standen, war ein LKW durch die Leitplanken gekracht und umgekippt. Vollsperrung in beide Richtungen. Nach 80 Minuten wurden wir dann ausgeleitet und konnten weiter. Die Fahrt, die eh schon 4,5 Stunden dauern sollte, wurde somit auf 6 Stunden ausgedehnt. Da sind wir auch beim (für uns) einzigen Manko der Location Münster: die Entfernung zu Straubenhardt. Denn sowohl das Jugendgästehaus mit seiner Lage direkt an einem See, dem guten Essen und erhöhtem Jugendhaus-Komfort, als auch die schöne Innenstadt, die wir endlich mal wieder mit einem Stadtgang unsicher machen konnten, spricht durchaus für Münster. Zimmer toll, Tagungsräume toll, es gibt Bierchen zu kaufen und jeden Abend Feuerwerk. (Nun gut, das Feuerwerk hatte mit einer Konzertveranstaltung zu tun, aber wir haben es gern mitgenommen.)

Mit den ganzen Nasen abhängen – Check

Conbücher bekritzeln und bemalen – Check

Toons spielen – Check

Massagesession – Check

Dummschwätzen – Check

Sonstige Rollenspiele – Check

Fancydress – Check (hierzu unten noch etwas mehr)

Confoto – Check

Sally zum Lachen bringen, wenn sie trinkt, so daß Ihr der Stoff aus der Nase kommt – Check

FunACon-Rallye – Check

Stop, hier sollte etwas mehr dazu geschrieben werden. Denn was sich „Das Nameshifter“ immer wieder einfallen lässt, ist phä-no-mä-nal! Thema diesmal: Munster (Münster? Monster?). Und die dann waren auch angetreten: ein Ghul, Frank N‘ Stein, eine Mumie, Death Pool (ja, ich weiss, aber der sieht doch monstermäßig aus, oder?), ein Schädelkopp und sogar ein echtes Mitglied der Munster-Familie: Vetter It. 

Hier der Plott: „The City of Munster(s) Voller Wehmut blickt die Familie Munster zurück auf die Zeit, da die Welt unter dem Gestampfe Godzillas erzitterte, Drachen ganze Dörfer verbrannten, Riesenaffen auf Wolkenkratzer kletterten und Vampire, Werwölfe und Zombies ihre Opfer unter den Menschen suchten, die sich vergeblich mit Fackeln und Heugabeln zu wehren suchten. Heute sorgt ein kleines orangehaariges menschliches Monster in Washington für Angst und Schrecken. Aber die Munsters geben nicht auf. Sie wollen die Herrschaft der Monster und Ungeheuer wieder aufrichten und rufen zum Monsterkongress am 14. Juli in Munster-City! All Ihr Jabberwockies, Medusen, Mothras, Mumien, Gremlins, Krümel- und Schmunzelmonster eilt herbei und lasst uns die Stadt stürmen! (Die Parkplatzsituation ist schwierig… das sollten alle Monster-Trucks bedenken!)“ Das Ganze wurde mit dem oben erwähnten Stadtgang kombiniert, also eine Stadtrallye der besonderen Art, die sich Bernd ausgedacht hatte. Dazu noch die Aufgabe ein Monstergrundgerippe aufzupimpen, monsterhafte Schuhe zu finden und etwas Monstergroßes für 2,- € zu besorgen. Langweilig wurden die Aufgaben nie und man konnte die schöne Fußgängerzone von Münster auskosten. Und wer gewinnt, war dabei eh immer unwichtig.

Ach ja, gewinnen: unseren Fancydress-Wettbewerb hat dieses Jahr unsere Eigenzüchtung Fabienne als Vetter It für sich entschieden. Dicht gefolgt von „Dad Puhl“ und „Birk Guhl“, beide auch aus dem Nachwuchsgewächshaus.

In die Zeiten zwischen den terminierten Aktivitäten passten dann noch Spielchen wie Hangman, mit vielen Wortsuchen aus SF und Fantasy, aber auch Begriffsblüten wie „Oachkatzlschoaf“ oder „Wottsefack“. 

Das spontan adaptierte „Fantivity“ wird sicher seinen Einzug in das Dauerprogramm des FunACon finden. Zwei Gruppen batteln sich in Pantomime, Begriffe erklären und montagsmalen.

Sogar ein Theaterstück haben wir wieder mal geschrieben, aber aus Zeitmangel weder geprobt noch aufgeführt. Wir werden es aber zur nächsten Con mitnehmen. Also obacht!

Um einen solchen Zeitmangel künftig zu vermeiden wollen wir 2019 mal wieder von Freitag bis Montag FunAConnen. Geplanter Termin: 26.-29-07.2019. Der Ort ist noch ein Geheimnis! (Sprich, wir haben noch keine Zusage einer Location). Dann wird alles wieder schöner, größer, länger, besser, fantastischer….als sowieso schon. (Den Conblues will dann keiner mehr erleben). Bis dahin also – immer schön bekloppt bleiben.

Euer Franklin

Und da waren sie wieder, meine drei Probleme … (2018)

.. keine Springböcke, kein Auftrag und viel zu viel Zement.

Nee, Moment, da stimmt was nicht. Nochmal.

Kein Job, kein Geld, keine Ahnung, …. nee, auch nicht.

Ach ja: kein Con, keine Nerds, kein Chance auf Änderung bis zum Sommer.

Ja, ja, ich weiß – nach der Con ist vor der Con. Aber die Zeit dazwischen kann manchmal ganz schön lang werden.

Es fällt mir jedes Jahr aufs Neue schwer mich wieder an den Alltag zu gewöhnen.

Alltag, ihr wisst schon. Wo man seltsam angesehen wird, wenn man zum Frühstück in Gewandung erscheint. Oder sein Lichtschwert erst ablegen muss, bevor man das mehr oder weniger stille Örtchen besucht. Wo man auf die Frage nach dem Sinn des Lebens eben nicht einfach mit „42“ antworten kann und die Wahrheit nicht lautet „Es gibt gar keinen Löffel.“ Wo Lebensmittelfarben genutzt werden um niedliche Regenbogenmuffins herzustellen und nicht um der Plomeksuppe den richtigen Grünton zu verpassen oder dem Gagh den richtigen Rotton.

Der Alltag, der wie die blöde Autokorrektur auf meinem Handy meine Sprache nicht spricht und mich deshalb ständig zu korrigieren versucht.

Cons, und die FunACon ganz besonders, sind mein sicherer Hafen, wo ich sein kann, wie ich im tiefsten Inneren meines Herzens gerade bin. Hier sieht mich niemand schräg an, wenn ich morgens Jedi und abends doch lieber Hobbit oder Zauberschüler sein möchte.

Drei Mal habe ich die FunACon verpasst, und an jedes einzelne Jahr erinnere ich mich mit Wehmut. Ich hatte gute Gründe (Schwangerschaften und Geburten sind wirklich gute Gründe. Hochzeitsreisen übrigens auch.), aber das ändert nichts an dem Gefühl etwas versäumt zu haben.

Die FunACon-Familie ist seit einiger Zeit auf Wanderschaft. Nachdem die Mülheimer Jugendherberge, Jahrzehnte lang unser sicherer Raumhafen, ihre Pforten schloss wurden wir zwangsweise zu Nomaden, aber eigentlich haben wir uns doch ganz gut gehalten.

Ich glaube fest daran, dass wir NICHT sein werden, wie die Siedler in „Der lange Trek“. Ist irgendwem außer mir aufgefallen, dass die nie wirklich irgendwo ankommen? Wir werden irgendwann irgendwo eine neue Heimatbasis finden. Bis dahin wäre es schön, wenn sich uns wieder ein paar mehr Weltenbummler anschließen würden – in Gesellschaft reist es sich angenehmer.

In diesem Sinne –

Live long and prosper.

May the force be with you.

Until infinity and beyond.

Never give up, never surrender.

See you for Elevenses.

Sally


28 Gedanken zu “Conbeiträge

    1. Avatar von Unbekannt Anonymous

      Franklin: „Was ist der Unterschied zwischen oral und dem anderen?“

      Gwyn: „Ich hatte Franklin mehrfach in Zimmer 1, da war es heiß und feucht.“

  1. Avatar von Unbekannt Anonymous

    Zu Idefix: „Kannst du bitte aufhören, die Sally mit deinem Schlängel zu prügeln?!“

    Sally zu Idefix: „Ich hau dich mit den Flügeln bis du blau bist“

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